Pilot-Ports: Auf die Plätze…

Die Standorte für die ersten Mobilitätsstationen, die im Rahmen des Förderprojektes regiomove umgesetzt werden, stehen nun fest. Als eines der Leuchtturmprojekte der TechnologieRegion Karlsruhe startet regiomove in sieben Kommunen mit der konkreten Planung von sogenannten regiomove-Ports, an denen verschiedene Mobilitätsangebote wie ÖPNV, Carsharing oder Bikesharing gebündelt werden. Die Nutzer können hier somit besonders einfach zwischen den einzelnen regiomove-Angeboten auswählen und wechseln.

regiomove hat das Ziel, die Mobilitätsangebote in der gesamten Region Mittlerer Oberrhein miteinander zu vernetzen. Diese sollen mit regiomove leichter zugänglich gemacht und einfacher miteinander kombiniert werden können. Hierzu hat ein Projektkonsortium mit Partnern aus Hochschulen, Technologieunternehmen, Gebietskörperschaften, Mobilitätsanbietern und dem Verkehrsverbund die Weichen gestellt. Ein vertragliches Rahmenwerk bringt öffentliche und private Mobilitätsanbieter zusammen und lässt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit ihre Individualität und Identität zu wahren. Die neu entwickelte regiomove-App ist der digitale Knoten, der es den Nutzern ermöglicht, mit einer einzigen App und einem einzigen Account Routen zu planen, die unterschiedlichen Verkehrsmittel zu kombinieren und diese Strecken auch gemeinsam zu buchen und abzurechnen. Alles aus einer Hand. Als physische Knoten, an denen die unterschiedlichen Mobilitätsmöglichkeiten angeboten werden, sollen nun die regiomove-Ports entstehen. Dort finden Nutzer an einem Ort mehrere Verkehrsmittel und können leicht zwischen diesen auswählen oder wechseln. Außerdem machen die regiomove-Ports mit ihrem wiedererkennbaren Design in der ganzen Region auf das neue Mobilitätsangebot aufmerksam. Im Rahmen des Förderprojekts, welches zu 70% durch Mittel des Landes und der EU finanziert wird, werden sieben Pilot-Ports entstehen. Die Standorte hierfür sind nun gefunden. Von Norden nach Süden sollen in der Region in Graben-Neudorf, Bretten, Karlsruhe-Hagsfeld, Ettlingen, Rastatt, Baden-Baden und Bühl diese ersten Pilot-Ports sichtbar werden. Ziel ist es, dass in Zukunft weitere Ports hinzukommen. Nachdem die Entscheidungen in allen sieben Gemeinderäten für die Ports gefallen sind, geht es nun an die Planung. 2021 sollen die Pilot-Ports gebaut werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.regiomove.de