Aktuelles zum Thema Energie

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Städtebauförderung 2021 - Programm für die städtebauliche Erneuerung und Entwicklung

Anpassung an den Klimawandel und ökologische Erneuerung sind wesentliche Förderschwerpunkte

Die Antragsfrist für die Programme der städtebaulichen Erneuerung für das Jahr 2021 läuft: Bis zum 1. Oktober 2020 können alle Städte und Gemeinden im Land beim Regierungspräsidium ihre Anträge für Zuschüsse aus der Städtebauförderung stellen.

Im Sinne eines ökologischen und sozialen Ausgleichs können mit ihrer Hilfe stadtklimatische und energetische Verbesserungen erreicht werden sowie qualitativ hochwertige Grün- und Freiflächen entstehen. Maßnahmen wie beispielsweise die energetische Sanierung von Altbauten, die Schaffung und der Erhalt von Grün- und Freiflächen sowie die Verbesserung des Stadtklimas durch Reduzierung von Lärm und Abgasen tragen in erheblichem Maße zu einer Stärkung der Kommunen bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels bei.

Die Aufwertung des Wohnumfeldes, bauvorbereitende Maßnahmen sowie die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes sind besonders bedeutsame städtebauliche Aufgabenbereiche.

Die Städtebauförderung dient im Programmjahr 2021 seit 50 Jahren dem Abbau städtebaulicher Missstände und Entwicklungsdefizite sowie einer zeitgemäßen und nachhaltigen Weiterentwicklung gewachsener baulicher Strukturen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Kosten der Vorbereitung und zügige Durchführung notwendiger städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in einem von der Kommune abgegrenzten Gebiet (Gesamtmaßnahme) zur Behebung städtebaulicher Missstände.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden die Kommunen in Baden-Württemberg.

Wie wird gefördert?
Die Kommunen können Anträge bis zum 1. Oktober 2020 beim jeweils zuständigen Regierungspräsidium stellen. Die Zuwendung erfolgt im Wege der Anteilsfinanzierung.

Weitere Infos zum Förderprogramm

KFW-Förderprogramm 432 „Energetische Stadtsanierung“
In diesem Zusammenhang ist auch das bewährte KFW-Förderprogramm 432 „Energetische Stadtsanierung“ zu erinnern. Für die Erstellung integrierter Quartierskonzepte für energetische Sanierungsmaßnahmen sowie für ein Sanierungsmanagement, das die Planung sowie die Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und koordiniert gibt es Zuschüsse in Höhe von 65 % der förderfähigen Kosten.

 

 

 

Unternehmensappell für Krisenbewältigung und Zukunftsfähigkeit

Mit einem Klima-Konjunkturprogramm unsere Wirtschaft krisenfester machen.

Auf dem Erreichten aufbauen und die Ausgestaltung und Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen konsequent weiterzuführen – mit diesem Klimaschutz-Appell wandte sich anlässlich des Pertersberger Klimadialogs eine in der Stiftung „Stiftung 2 Grad“ vereinte Allianz von 68 Unternehmen, darunter einer der TRK GmbH Gesellschafter, die EnBW, an die Bundesregierung.

68 deutsche Unternehmen für ambitionierte Klimapolitik

Die Unternehmen – darunter viele Größen der deutschen Wirtschaft – setzen sich für eine ambitionierte Klimapolitik ein und drängen auf die ambitionierte Ausgestaltung eines „Green Deal“ sowie auf die Vorlage ambitionierter Klimaziele aller Staaten in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaschutzvertrag.

Mastiaux: „Beim CO2-Preis darf es kein Zurück geben“
„Eine wirksame CO2-Bepreisung ist wie ein Klimakompass, um Geschäftsmodelle nachhaltig aufzustellen“, so EnBW-Chef Frank Mastiaux. „Beim CO2-Preis darf es daher kein Zurück geben. Vielmehr muss eine sinnvolle Verzahnung mit einem Konjunkturprogramm für Klimaschutz und Nachhaltigkeit geschaffen werden.”

Unternehmen brauchen auch nach Corona-Krise Sicherheit
„Die Unternehmen brauchen auch nach der Corona-Krise Planungs- und Investitionssicherheit, denn sie haben damit begonnen, ihre Geschäftsmodelle klimafreundlich auszurichten“, sagte Stiftungsvorständin Sabine Nallinger. Diese Investitionen in sichere Arbeitsplätze, heimische Wertschöpfung, Ressourcen- und Gesundheitsschutz gelte es zu schützen.

Die enormen Anstrengungen von Staat und Gesellschaft im Zuge der Corona-Pandemie zeige, „was wir gemeinsam zur Bekämpfung einer globalen Bedrohung bewegen können“, ergänzte Stiftungspräsident Michael Otto.

Über die Stiftung 2 Grad
Die Stiftung 2 Grad ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik zur Etablierung effektiver marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz aufzufordern und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmen zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach ihrem wichtigsten Ziel: die durchschnittliche globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu beschränken. Die Unterstützer der Stiftung sind: AIDA Cruises, ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, Deutsche Bahn AG, DEUTSCHE ROCKWOOL, Deutsche Telekom AG, Deutsche Wohnen SE, EnBW, Gegenbauer Holding SE & Co. KG, GLS Gemeinschaftsbank eG, GOLDBECK GmbH, Interseroh/ALBA, Otto Group, OTTO FUCHS KG, PUMA SE, Salzgitter AG, Schüco International KG, Schwäbisch Hall-Stiftung bauen-wohnen-leben, thyssenkrupp AG sowie Union Investment.