TRK Innogator NETZ: Regionales Innovationsmanagement in der TechnologieRegion Karlsruhe schafft Zukunft

Das Thema Innovation, als Grundlage unternehmerischer Kreativität und wirtschaftlichen Erfolgs, hat in den letzten Jahren in der TechnologieRegion Karlsruhe erheblich an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile fest in ihrem Selbstverständnis verankert und heute mehr denn je ein dominierender Impulsgeber für eine Vielzahl von regionalen Aktivitäten.

Die TRK GmbH versteht sich als ein zentraler Knotenpunkt in einem regionalen Innovations- und Kooperationsnetzwerk. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen in definierten Innovationsfeldern zusammenzuführen, um gemeinsam bedeutsame Zukunftsthemen, wie etwa die Mobilitätswende, die Energiewende, den Klimawandel, die Digitale Transformation oder den Fachkräftebedarf in der Region zu bearbeiten, Lösungs- und Projektansätze zu entwickeln und für die Region fruchtbar zu machen.

TRK Innogator NETZ

Mit dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt TRK Innogator NETZ werden die Innovationsakteure und deren Aktivitäten in der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe transparent gemacht und in einem gemeinsamen NETZwerk gebündelt. Somit entsteht ein Navigator durch die hiesige Innovationslandschaft, der insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei ihren Innovationsaktivitäten unterstützt. Das TRK Innogator NETZ agiert als Lotse in der regionalen Innovationslandschaft: relevante Innovationsthemen werden identifiziert und das regionale Innovationsmanagement in der TRK insgesamt weiter professionalisiert.

Durch die Erstellung und Pflege einer Kompetenzlandkarte der Innovationsakteure und -intermediäre aus der Region wird die Transparenz von Leistungsangeboten erhöht. Damit wird sichtbar, wer wo über welches Know-how in Mittelbaden, der Pfalz oder rund um Bruchsal verfügt.

Die Weiterentwicklung einer internetbasierten Informations- und Kollaborationsplattform zielt auf die verbesserte Abstimmung und Intensivierung zwischen den Intermediären.

Mit dem Ausbau der Anlaufstellen im Süden, Norden und Westen der Region werden reale Begegnungsräume zur Vernetzung der Teilregionen geschaffen und die Knotenfunktion der TRK GmbH gestärkt.

Des Weiteren wird die strategische Aktivierung der Innovationsinfrastrukturen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von KMU und Start-Up-Unternehmen systematisch verfolgt. Dazu werden zunächst die Innovationspotenziale der bestehenden Reallabore und weiteren Experimentierräumen in der Region für die KMU aktiviert.

Ziel ist es, weitere Innovationsthemen und branchenübergreifende Querschnittsthemen zu erschließen und somit die Entwicklung zukunftsträchtiger Wertschöpfungsketten in der Gesamtregion und in den Teilregionen zu unterstützen. Die Implementierung und nachhaltige Weiterentwicklung des Regionalen Innovationsmanagements TRK wird einen entscheidenden Beitrag leisten, die in der TRK vorhandenen Kompetenzen von Intermediären zu bündeln, deren Maßnahmen abzustimmen und bedarfsgerecht an deren Zielgruppen und insbesondere an KMU heranzutragen. Im Resultat ist eine deutliche Beschleunigung der regionalen Innovationswertschöpfung zu erwarten. Weiterhin ist davon auszugehen, dass die im Vorhaben angestrebte Zusammenarbeit zwischen Intermediären, Forschungseinrichtungen und KMU kreative und konstruktive Teamfähigkeiten in der Region erzeugen, die zur Aktivierung von neuen Innovationspotenzialen unverzichtbar sind.