Startschuss: Lothar-Späth-Award für innovative Lösungen aus Wirtschaft und Wissenschaft

Die Lothar-Späth-Award-Stiftung (in Gründung) schreibt 2018 erstmals den mit insgesamt 40.000 Euro dotierten "Lothar-Späth-Award" aus. Mit diesem Award sollen herausragende Innovationen bei Produkten, Verfahren und Dienstleistungen aus Baden-Württemberg und Thüringen prämiert werden, die von Unternehmen und Wissenschaft partnerschaftlich geschaffen wurden.

Der im kommenden Herbst erstmals vergebene Preis soll nach dem Willen der Stifter kooperative Innovationspartnerschaften zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen in Baden-Württemberg und Thüringen auszeichnen. Sie stehen für die Spitzenstellung deutscher Unternehmen am Weltmarkt. Der Award ehrt gleichzeitig auch das fortschrittliche Denken und Handeln dessen Namensgebers Prof. Dr. h. c. Lothar Späth. Die Jury des Lothar-Späth-Awards besteht aus prominenten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Jurymitglieder sind EU-Kommissar Günther Oettinger, Altkanzler Gerhard Schröder, die Vorstandsvorsitzenden Rainer Neske (LBBW), Martin Herrenknecht (Herrenknecht AG) und Stefan Traeger (JENOPTIK AG), die Bizerba SE & Co.KG, Herbert Henzler (ehemaliger CEO McKinsey), Hans-Jörg Vetter (Herrenknecht-Aufsichtsratsvorsitzender, Vorstandsvorsitzender der LBBW i.R.) sowie der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Holger Hanselka.

Mit dem Lothar-Späth-Award möchten wir den Wagemut und die Innovationskraft von dynamischen Unternehmerinnen und Unternehmern würdigen, die sich im Innovationsprozess professionell von wissenschaftlichen Einrichtungen begleiten lassen“, sagt Martin Herrenknecht. Als einer der Award-Initiatoren und Unternehmensgründer der Herrenknecht AG sieht er den neu ins Leben gerufenen Lothar-Späth-Award als Vermächtnis eines großartigen Menschen, Politikers und Wirtschaftskapitäns. Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Württemberg (1978 bis 1991) und spätere Geschäftsführer, Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende von JENOPTIK (1991 bis 2007) hatte sich vor allem in Baden-Württemberg und Thüringen als Gestalter, Förderer und Ratgeber innovativer Unternehmen betätigt.

Späth gilt bis heute aufgrund seiner facettenreichen Persönlichkeit als leuchtendes Vorbild für grenzüberschreitendes Wirken in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. „Durch seine unerschrockene Tatkraft und seinen weitgespannten Horizont ist er heute noch ein Leuchtturm, wenn es um Zuversicht, Erneuerungskraft und Spitzentechnologie geht“, sagt Martin Herrenknecht. Der 2016 im Alter von 78 Jahren verstorbene Lothar Späth galt Zeit seines Lebens als neugieriger, unideologischer und rastloser Geist, der seiner Zeit in vielen Bereichen voraus war. Er war ein Vordenker, der die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft zum Kernthema seines Schaffens machte.

Der Lothar-Späth-Award zielt im Jahr 2018 auf erfolgreiche Innovationspartnerschaften aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Er wird zunächst fünf Jahre ausgeschrieben. Er zeichnet die dahinterstehenden Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft aus.

Die Ausschreibung des Preises richtet sich ausdrücklich auch an Start-up-Unternehmen. Gemäß den Ausschreibungsrichtlinien muss mindestens einer der beiden Partner seinen Sitz in Baden-Württemberg oder Thüringen haben. Die Bewerbung ist noch bis zum 15. Oktober 2018 möglich! 

Die öffentliche Preisverleihung wird am Freitag, dem 16. November 2018, am Geburtstag von Lothar Späth, in Stuttgart stattfinden. Bewerbungsschluss für 2018 ist der 30. September 2018.

Detaillierte Informationen zum Award, zur Jury und zum Bewerbungsprozedere finden sie unter www.lothar-spaeth-award.de