Fibres for food and fabric – Pflanzenbasierte Fasern für regionale Wertschöpfungsketten (FFF)

Das Projekt „Fibres for food and fabric – Pflanzenbasierte Fasern für regionale Wertschöpfungsketten (FFF)“ der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK) ist gestartet. Ziel des Projektes ist es, eine Fach- und Clusterinitiative ins Leben zu rufen, um Potenziale für Kooperationen für pflanzenbasierte Fasern sowie deren verschiedene Anwendungszwecke und Sektoren im regionalen Raum rund um die TechnologieRegion Karlsruhe zu ermitteln und breit zu kommunizieren. Hierfür wird die Fach- und Clusterinitiative in der Entwicklung und nahe am Markt befindliche Prozesse, Produkte und Wertschöpfungssysteme charakterisieren, ihre Anwendungspotenziale in verschiedenen Sektoren (insbesondere Land- und Ernährungswirtschaft, Papier, Textil, Pharma, Kosmetik, Chemie und Verpackungsindustrie) identifizieren, Herausforderungen für die Umsetzung in kreislauforientierten Wertschöpfungsnetzen und der industriellen Produktion benennen sowie Handlungsoptionen und -empfehlungen ableiten.  

Zum Kernteam des Projektes gehören noch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und das Karlsruher Institut für Technologie KIT 


Online-Workshop "Pflanzenbasierte Fasern für regionale Wertschöpfungsketten" am Donnerstag, den 12. Mai 2022, von 14:15 – 17:00 Uhr

Im Rahmen des Projektes wird eine Fach- und Clusterinitiative ins Leben gerufen. Sie dient als Plattform, um relevante Kompetenzen zu bündeln und interessierte Akteure miteinander zu vernetzen. Um Austausch zu ermöglichen, werden Workshops organisiert. Das erste Treffen findet Mitte Mai statt:

Online-Workshop "Pflanzenbasierte Fasern für regionale Wertschöpfungsketten" 

am Donnerstag, den 12. Mai 2022, von 14:15 – 17:00 Uhr 

Der Workshop wird fachlich vorbereitet und vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und dem Karlsruher Institut für Technologie KIT moderiert.  

Falls Sie Interesse an der Fach- und Clusterinitiative haben, melden Sie sich bitte bis 05.05.22 bei Frau Dr. Petra Jung-Erceg (petra.jung-erceg@technologieregion-karlsruhe.de, Tel.: +49 721 402 44-715) .  

1. Worum geht es in dem Workshop? 

Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es für pflanzenbasierte Fasern und daraus abgeleitete Produkte? Aus welchen Rohstoffen, aus welchen regional verfügbaren Reststoffen und Nebenströmen können sie gewonnen, wie können sie modifiziert und veredelt werden, welche neuen Materialien, welche neuen Produkteigenschaften und Produkte, welche neuen Anwendungen könnten damit erschlossen werden? Welche Expertise, welche Kompetenzen sind bereits vorhanden, welche werden noch benötigt? Ergeben sich Kooperationsmöglichkeiten? 

Mit diesen Fragen werden sich Vertreter:innen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Expert:innen aus der TechnologieRegion Karlsruhe befassen. In moderierten Gruppendiskussionen werden sie gemeinsam erarbeiten, welche Potenziale sie für die Nutzung pflanzenbasierter Fasern und daraus abgeleiteter Produkte sehen. Welche Chancen können sich daraus für ihr Unternehmen, ihre Einrichtung, für regionale Wertschöpfungsketten ergeben? 

Im Workshop wird die gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette vom pflanzlichen Faserrohstoff über funktionelle Zwischenprodukte bis zu Endprodukten und Anwendungen abgedeckt.

 

 

2. An wen richtet sich der Workshop? 

Der Workshop richtet sich an alle Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Expert:innen, die sich bereits mit pflanzenbasierten Fasern oder daraus abgeleiteten Produktenbeschäftigen, oder an künftigen Aktivitäten auf diesem Gebiet interessiert sind.  

Es sollten Mitglieder der Geschäfts- oder Institutsführung oder Leitungen der Geschäftsbereiche Forschung und Entwicklung, Innovation, Business Development am Workshop teilnehmen.  

Gerne können Sie diese Einladung auch an weitere Personen, Unternehmen oder Forschungseinrichtungen weiterleiten. 

3. Was bringt eine Teilnahme am Workshop? 

  • Präsentieren Sie Ihre Aktivitäten, Ihre Expertise und Ihr Technologie- und Produktangebot zu pflanzenbasierten Fasern und ihren Anwendungen 
  • Lernen Sie das Leistungsangebot und die Sichtweisen anderer Unternehmen und Forschungseinrichtungen kennen
  • Tauschen Sie Ihre Sichtweisen zu Potenzialen, Marktchancen, fördernden und hemmenden Faktoren aus 
  • Bringen Sie Ihre Fragen, Ihre Bedarfe, Wünsche und Vorschläge ein, bringen Sie ein, wie Ihre Aktivitäten auf diesem Gebiet unterstützt werden können
  • Gestalten Sie mit, mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten und welchen Aktivitäten die Thematik in der TechnologieRegion Karlsruhe weiter vorangetrieben werden soll
  • Erhalten Sie Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen und der Beantragung von Fördermitteln 

Kontaktdaten

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH: 
Dr. Petra Jung-Erceg: Strategieentwicklung 
(petra.jung-erceg@technologieregion-karlsruhe.de), Tel.:  +49 721 402 44-715 

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI Geschäftsfeld Bioökonomie und Lebenswissenschaften
Dr. Bärbel Hüsing und Dr. Sven Wydra
(Baerbel.Huesing@isi.fraunhofer.de),Telefon +49 721 6809-210 
(Sven.Wydra@isi.fraunhofer.de), Telefon +49 721 6809-262  

Karlsruher Institut für Technologie (KIT): 
Prof. Dr. Michael Meier: Institut für organische Chemie (IOC) und Institut für Biologische und Chemische Systeme - Funktionelle molekulare Systeme (IBCS-FMS), (michael.meier2@kit.edu), Tel: +49-(0)721-608-48326 

Dr.-Ing. Ulrike van der Schaaf: Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik 
Lebensmittelverfahrenstechnik, (ulrike.schaaf@kit.edu); Tel.: +49 (0)721 608 43609 


Landesstrategie „Nachhaltige Bioökonomie für Baden-Württemberg”

 

Das Projekt wird vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Rahmen der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie Baden-Württemberg gefördert. Für mehr Informationen zur Landesstrategie, klicken Sie bitte auf die Grafik.