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Kategorie:
Wirtschaft

Brexit - IHK unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung

23.11.2020

Die Zeit drängt - die Übergangsphase endet am 31. Dezember 2020, ab dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil des Binnenmarktes und der Zollunion.

Die IHK-Organisation hat für die deutschen Unternehmen unter www.ihk.de/brexit eine Brexit-Checkliste zusammengestellt. 

Darüber hinaus bietet die IHK Karlsruhe am 23. November 2020 in einem virtuellen Brexit-Update den Unternehmen die Möglichkeit, sich zu den verschiedenen Fragestellungen wie Warenverkehr, Mitarbeiterentsendung, Kennzeichnungspflichten, Rechnungsstellung und Vertragsgestaltung kostenlos und gezielt zu informieren.

Informationen und Anmeldung unter https://veranstaltungen.karlsruhe.ihk.de/brexitupdate

 

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Die Fakten

Ein Deal, ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien, ist das, worauf die Unternehmen nicht nur in Deutschland hoffen. Denn die Folgen eines ungeregelten Ausscheidens Großbritanniens aus der Europäischen Union wären für die deutsche Wirtschaft kurz- und mittelfristig schwerwiegend. Bereits seit dem Ausgang des Referendums 2016 sieht man einen deutlichen Rückgang der Ein- und Ausfuhren. Vor drei Jahren rangierten die Briten noch auf Platz fünf der wichtigsten Handelspartner, 2019 war das Vereinigte Königreich nur noch achtgrößter Handelspartner Deutschlands. Ein ungeregelter Austritt sollte diesen Trend fortsetzen, da er vor allen Dingen viele rechtliche Unsicherheiten mit sich bringt, die in einem Freihandelsabkommen geregelt wären.

Deutsche Unternehmen exportieren pro Jahr Waren im Wert von 79 Milliarden Euro nach Großbritannien und sichern dadurch etwa 750.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Auch bei Investitionen gibt es enge Verbindungen: Britische Unternehmen haben in Deutschland rund 1.500 Niederlassungen und beschäftigen knapp 300.000 Mitarbeiter. Umgekehrt haben deutsche Unternehmen in Großbritannien etwa 2.500 Niederlassungen mit über 400.000 Beschäftigten.

Was Unternehmen jetzt tun können. Ob mit oder ohne Handelsabkommen - angesichts der nur rund 50 verbleibenden Tage bis zum Ende der Brexit-Übergangsfrist müssen sich Unternehmen gut vorbereiten.