Tunnelvortriebsmaschine Sybilla-Augusta erreicht Rheintalbahn


Maschine wird vor der Rheintalbahn geparkt / Verfahren zur Untertunnelung der Rheintalbahn in Abstimmung

Die Tunnelvortriebsmaschine Sybilla-Augusta, die die westliche Röhre des Rastatter Tunnels bohrt, hat am 7. Dezember den Startschacht vor der Rheintalbahn erreicht. In dieser Position wird der Bohrer so lange abgestellt, bis das Verfahren zur Herstellung der westlichen Tunnelröhre unter den Gleisen der Rheintalbahn geklärt ist.

Um die Wartungsarbeiten in dieser Zeit auf ein Minimum zu reduzieren, wurde die Abbaukammer zwischen dem Schild und dem Schneidrad mit Kies verfüllt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass kein umliegendes Material einbrechen kann.

Für die Klärung der Frage, wie unter den Gleisen der Rheintalbahn die beiden Tunnelröhren erstellt werden können, gibt es seit Anfang Oktober Gespräche zwischen der DB und der ARGE Tunnel Rastatt unter Einbeziehung externer Sachverständiger. Eine Entscheidung zum Vorgehen wurde noch nicht getroffen. Alle Beteiligten arbeiten jedoch konstruktiv an einer Lösungsfindung.

Das Großprojekt Karlsruhe-Basel wird von der Europäischen Union kofinanziert. Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-V), Fazilität „Connecting Europe“.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.karlsruhe-basel.de