Landrat wendet sich an Bundesverkehrsministerium


Appenweierer Kurve muss in vordringlichen Bedarf des Bundesschienenwegeausbaus aufgenommen werden

Noch im 3. Quartal 2018 plant das Bundesverkehrsministerium, die Bewertung der Maßnahmen des Potenziellen Bedarfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 zu beenden. Darin befindet sich auch die Strecke Kehl-Appenweier. Bereits bei der Bekanntgabe des Bundesverkehrswegeplans herrschte großes Unverständnis darüber, dass der Ausbau der sogenannten „Appenweierer Kurve“ lediglich als Maßnahme des potenziellen Bedarfs eingestuft wurde. Denn diese Maßnahme spielt als Kreuzungspunkt zweier transnationaler Magistralen - für den nordsüdlich verlaufenden Rhein-Alpen-Korridor zwischen Rotterdam-Genua wie auch für den in West-Ost-Richtung verlaufenden Rhein-Donau-Korridor zwischen Paris und Budapest - eine ganz entscheidende Rolle.

Um zu erreichen, dass die Ausbaustrecke Kehl-Appenweier in den Vordringlichen Bedarf des Bundesschienenwegeausbaus aufgenommen wird, wandte sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel jetzt in einem Brief an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger. Er begründet darin die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und kreuzungsfreien „Appenweierer Kurve“ an dieser Schnittstelle und bittet den Staatssekretär, dieses nicht nur regional sondern europäisch bedeutsame Anliegen zu unterstützen.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Initiative "Magistrale für Europa" Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup wendet sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein und als Vorsitzender der Kommission für Verkehr, Raumordnung und Katastrophenhilfe des Oberrheinrates in einem ähnlich lautenden Schreiben in Kürze auch an alle Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg.

Das Schreiben an Herrn Staatssekretär Steffen Bilger finden Sie hier oder unter www.landkreis-karlsruhe.de