„Landauer Erklärung“ der Initiative Südpfalz-Energie


Landkreis will seine Vorbildfunktion nutzen

Landrat Dietmar Seefeldt nimmt die „Landauer Erklärung“ von Wolfgang Thiel (2.v.l.), Michael Linder (li.) und Prof. Dr. Karl Keilen (re.) entgegen

Nicht nur im Rahmen der diesjährigen Kulturtage, die unter dem Motto „Klimaschutz ist (k)eine Kunst“ stehen, will der Landkreis Südliche Weinstraße bei den Themen Klimaschutz und Energiewendeprozess seinen Beitrag leisten. Landrat Dietmar Seefeldt hat die Vertreter der sogenannten „Landauer Erklärung“ im Kreishaus empfangen, um mit ihnen gemeinsam über Möglichkeiten des Klimaschutzes im Landkreis Südliche Weinstraße zu beraten. Bei einem Runden Tisch, zu dem der Verein Initiative Südpfalz-Energie Ende September eingeladen hatte, verabschiedeten Politiker und Experten die sogenannte „Landauer Erklärung“.  

Ziel dieser ist es, Klimaschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen und Konzepte auf kommunaler Ebene zu erstellen und umzusetzen. Ziele müssten von oben nach unten herunter gebrochen werden – also von der UN-/EU-Ebene über die Regierungsebenen/Wirtschaft bis zur kommunalen Ebene/Bürger, denn die Ziele, die Vereinbarungen und die Umsetzung müssten ineinander greifen.

Landrat Seefeldt möchte die Erklärung nun in den Gremien vorstellen und beraten. „Wir wollen als Landkreis unsere Vorbildfunktion nutzen und in unserem Umfeld daran mitwirken, die Bedrohungen durch den vom Menschen verursachten Klimawandel so gering wie möglich zu halten und konkrete Maßnahmen voranzubringen. Wir sind hier alle in der Verantwortung“, betont Seefeldt.