Start-up-Kultur live auf 25.000 Quadratmetern!


Karlsruher Ökosystem präsentiert sich erfolgreich in Stuttgart / Discovery-Tour führte internationale Gäste in die TechnologieRegion

Ministerpräsident Wilfried Kretschmann, Baden-Badens OB Margret Mergen, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und der Karlsruher OB Dr. Frank Mentrup (v.l.n.r.) im Gespräch mit der Karlsruher Gründerin Katharina Schmidt von apic.ai, die Bienen mit Künstlicher Intelligenz retten will (Foto: Wirtschaftsförderung Karlsruhe)

Internationale Gäste lernten das Karlsruher Ökosystem rund um Gründungen kennen. (Foto: Wirtschaftsförderung Karlsruhe)

Mit etwa 40 Gründerteams stellten Karlsruhe und die TechnologieRegion die größte regionale Fläche. (Quelle: techtag.de)

Beim Start-up BW Summit zeigten auf insgesamt 25.000 Quadratmetern mehr als 350 Start-ups ihre Produkte oder stellten ihre Services vor. Networking, Fachgespräche, Investoren-Meetings, Pitches auf mehreren Bühnen verfolgen oder sich einfach gegenseitig inspirieren – die gesteckten Ziele der Veranstaltung schienen nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut erreicht. Sie kündigte an, den Summit als zentrale Veranstaltung der Start-up-Szene zu etablieren: „Der Erfolg beflügelt uns. Aus diesem Grund ist für Juli 2020 bereits eine Fortsetzung geplant.“

Mit etwa 40 Gründerteams stellten Karlsruhe und die TechnologieRegion die größte regionale Fläche, etwa 80 Prozent der Teilnehmer kamen aus dem IT-Bereich. Die weiteren Aussteller aus der Region Karlsruhe beschäftigten sich mit den Themen Energie, Mobilität und Handwerk.

Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Summits konnten die Wirtschaftsförderung Karlsruhe und das CyberForum weitere internationale Netzwerkpartner als Teilnehmer gewinnen: etwa das im Elsass ansässige Hightech-Netzwerk La French Tech, das German Indian Startup Exchange Program (GINSEP) sowie das India Board Karlsruhe mit seinem assoziierten Innovation Office mit Sitz im indischen Pune. Über diese Kontakte wurden zudem französische sowie indische Aussteller und Gäste eingeladen.

Die Veranstalter des Abends, die sich unter der Dachmarke Start-up BW als eigenständiges Referat des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums um die Sichtbarkeit und Förderung der Gründer-Vielfalt kümmern, zogen ein zufriedenstellendes Resümee. Eines wurde beim Summit aus Sicht des Wirtschaftsministerium deutlich sichtbar: das „dichte Geflecht“ aus Mittelstand, Weltmarktführern, Global Playern, Spitzentechnologie und Wissenschaft, das so typisch für das Bundesland ist und seinen nachhaltigen Erfolg sichert.

Im Anschluss an den Summit wurden für die internationalen Besucher insgesamt vier Touren zu Start-up-Hubs in Baden-Württemberg angeboten.

 

Besuch des IT Accelerator Cyberlab

Eine Tour führte am Montag nach Karlsruhe und Baden-Baden. Hier wurden die Gäste aus dem europäischen Raum, Israel und Indien von den Wirtschaftsförderungen der beiden Städte zusammen mit Partnern aus Netzwerken und Wissenschaft begrüßt. Auf dem Programm der Gäste stand der Besuch des IT-Accelerators CyberLab im CyberForum. Von dieser mit europäischen Mitteln geförderten Kooperation des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe sowie Partnern des HighTech.Unternehmer.Netzwerks profitieren derzeit 14 Start-up-Teams aus dem IT- und Hightech-Bereich von Coworking-Spaces, Mentoren und finanziellen Fördermöglichkeiten. Weiterer Programmpunkt war das House of Living Labs des FZI Forschungszentrum Informatik, in dem Karlsruhes Kompetenz im Bereich Künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 vorgestellt wurde.

 

Deutsch-Indischer Austausch fortgesetzt

Bei einer Innovations- und Netzwerkveranstaltung am Dienstag stand dann der deutsch-indische Austausch mit Vertretern von Hochschulen, Unternehmen und Start-ups sowie den Kompetenznetzwerken Mobilität, IT, Energie und Technologietransfer im Mittelpunkt. Damit knüpfte man direkt an den "Indo-German Start-up Round Table Karlsruhe" an, bei dem im vergangenen Jahr bereits nachhaltige Impulse für Kooperationen und Gründung gesetzt wurden.

 

Positive Stimmen

"Karlsruhe und die TechnologieRegion setzen gemeinsam mit der Landesregierung verstärkt Akzente in der Verschränkung der Ökosysteme für Gründungen sowie in der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern in Wachstumsregionen", zieht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sein Fazit nach den Veranstaltungen in Stuttgart und Karlsruhe.

Erste Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Gabriele Luczak-Schwarz ergänzt: "Karlsruhe hat mit seinen Partnern die Infrastrukturen für Gründungen geschaffen. Derzeit entwickeln wir neue Konzepte für die künftige Entwicklung von Innovationen in den Bereichen Smart Production und Künstlicher Intelligenz - mit nationaler und zunehmend auch internationaler Strahlkraft."

Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe betont die Bedeutung des internationalen Austauschs: "Unsere internationalen Besucher konnten das sich gerade neu aufstellende Ökosystem in Stuttgart, Karlsruhe und Baden-Baden kennen lernen. Dabei entstanden wertvolle Kontakte mit Partnern aus den Netzwerken, Unternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen."

Weitere Informationen finden Sie unter: presse.karlsruhe.de und www.techtag.de/startups