Zustimmung für Pumpspeicherwerk


Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung der Erweiterung des Pumpspeicherwerks in Forbach zugestimmt.

„Wir bekennen uns zum Ziel des Ausbaus der regenerativen Energien. Mit dem Pumpspeicherwerk leistet die Region einen wesentlichen Beitrag dazu“, so Verbandsdirektor Gerd Hager. „Stromeinspeisungen aus regenerativen Energiequellen unterliegen tageszeiten- und wetterbedingt starken Schwankungen. Deshalb brauchen wir mehr Speichermöglichkeiten für die überschüssige Energie aus den hochproduktiven Zeiträumen, die bei Bedarf kurzfristig ins Netz eingespeist werden kann.“

Nach den Planfeststellungsunterlagen sind westlich des Rudolf-Fettweis-Werkes so genannte Kavernen geplant. Das sind unterirdische Wasserspeicher mit einem Volumen von rund 200.000 Kubikmeter. „Damit könnten achtzig olympiataugliche Schwimmbecken befüllt werden“, veranschaulicht Hager. Mit dem bestehenden Ausgleichsbecken in der Murg mit etwa gleichem Füllvolumen stehen damit künftig zwei Unterstufen zur Verfügung. Die Schwarzenbachtalsperre stellt das Oberbecken dazu dar. „Mit dem vorläufigen Verzicht des Betreibers auf ein zusätzliches Oberbecken am Seekopf bleibt ein bislang unberührter Naturraum erhalten“, ergänzt der Verbandsdirektor. Aus dem Gremium wurde in der Sitzung angeregt, dem Wassermanagement des neuen Pumpspeicherwerks vor allem im Blick auf Niedrigwasserstände besonderes Augenmerk zu schenken.

Der aus dem Kavernenbau stammende Felsausbruch soll im Bereich des Steinbruchs Heiligenwald und in der Nähe des Seebachhofes gelagert werden. Die dortige Landschaft sei noch relativ naturbelassen, so der Regionalverband. Deshalb regt dieser in seiner Stellungnahme an, zu prüfen, ob nicht mehr des Felsmaterials wiederverwertet werden kann. „Uns ist dabei wichtig, dass es nicht zusätzliche Belastungen durch den LKWVerkehr gibt. Vielleicht wäre sogar ein Transport über die Schiene möglich“, meint Gerd Hager.

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