IT-TRANS: Zukunftsthemen digital verknüpfter urbaner Mobilität


Launch der regiomove App / TRK mit Gemeinschaftsstand

Digitale Tools haben im öffentlichen Personenverkehr das Potenzial, dessen Qualität zu optimieren, die Effizienz zu steigern, Kosten zu reduzieren und zur Verbesserung des Fahrgast-Erlebnisses beizutragen. Die IT-TRANS (3. bis 5. März) bedient seit zwölf Jahren als weltweit führende Konferenz und Fachmesse das Zukunftsthema digital verknüpfter urbaner Mobilität. Sie ist ein Hub für Innovationen: Mit einer Start-up Zone und einem Future Mobility Lab bietet die IT-TRANS Formate für kreative Ideen und neue Geschäftsfelder. Außerdem werden neue Mobilitätsformen wirksam integriert. Der Fortschritt im Betrieb, das Verkehrsmanagement, die Kommunikation und der Kundenservice durch die Digitalisierung stehen im Fokus des globalen Branchentreffens in der Messe Karlsruhe. Der Mobilitätsstandort Karlsruhe bietet als idealer Austragungsort mit internationaler Strahlkraft ein einzigartiges Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung, Industrie, Politik und Anwendung. Dies zeigen Projekte wie das Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe – ein Zusammenschluss Karlsruher Institutionen für Forschung, Lehre und Innovation, das Pilotprojekt eWayBW sowie das EU-geförderte Leuchtturmprojekt efeuCampus, mit dem Ziel, die Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Rund 280 Aussteller werden ihre smarte Software auf 28.000 Quadratmetern und erstmals in zwei Messehallen präsentieren. Insbesondere aus Großbritannien, Belgien, Spanien und den USA sind bei der siebten IT-TRANS deutlich mehr Aussteller dabei. In der gemeinsam stattfindenden Konferenz diskutieren 150 Referenten in 30 Sessions zu Themen wie dem Einsatz Künstlicher Intelligenz, dem Fortschritt des Autonomen Fahrens und dem e-Ticketing. Zudem sind on-demand Mobilitätsangebote ein Schwerpunktthema, ebenso wie Ride-Hailing und Shared Mobility.

Die IT-TRANS ist das globale Branchentreffen für Entscheider der Smart Mobility – von Werkstatt- und Betriebsleitern über IT-Verantwortliche bis hin zum Top-Management von Verkehrsbetrieben, Future Mobility Experten sowie Meinungsführern und Digitalisierungsexperten des Smart City Mobility Designs.

In einer Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach aus 2019 (deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre) gaben 82 Prozent an, dass es ihnen bezüglich ihrer eigenen Mobilität besonders wichtig ist, möglichst flexibel und unabhängig zu sein. Das Bedürfnis des Fahrgasts nach Individualität und Komfort steigt kontinuierlich. Gleichzeitig werden die Beförderungsmittel vielfältiger. Smarte Software hilft, die vielfältigen Transportangebote individuell zu kombinieren und zu vernetzen – immer bestrebt dem Fahrgast den größtmöglichen Nutzen und Service zu bieten. Diese Leitgedanken bündeln sich im Konzept Mobility-as-a-Service, das mittlerweile zum Mittelpunkt der IT-TRANS wurde.

Launch von regio move macht KVV zum Mobilitätsverbund
Am Stand des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) in der Aktionshalle der Messe dreht sich während der IT-TRANS optisch und inhaltlich alles um das Thema regiomove und den mit diesem Projekt verbundenen Wandel des Verkehrsverbunds hin zum digital vernetzten Mobilitätsverbund. Am 3. März werden die Partner des Projekts die neue Mobilitäts-App regiomove launchen. Nach der Testrunde sollen dann ab September die ersten Buchungen durch Kunden über regiomove erfolgen können. Interessierte KVV-Kunden bekommen auf der Fachmesse außerdem einen ganz besonderen Einblick in die Mobilität von morgen. Bei einem exklusiven Rundgang erfahren sie an ausgesuchten Ständen alles über regiomove und spannende IT-Lösungen von Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe.

Akteure aus TRK stellen aktuelle Mobilitäts-Projekte vor
Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) präsentiert sich zum zweiten Mal an einem Gemeinschaftsstand auf der IT-TRANS. Experten von FZI – Forschungszentrum Informatik, Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft (Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme), KIT (Institut für Verkehrswesen, Institut für Technik der Informationsverarbeitung), Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe und TransportTechnologie Consult Karlsruhe GmbH präsentieren unter der Dach der TRK ihre Innovationen für eine zukunftsfähige Mobilität: Der vernetzt und autonom fahrende Kleinbus EVA Shuttle, entwickelt durch ein Projektkonsortium um das FZI, soll ÖPNV-Systeme sinnvoll ergänzen, indem er Menschen zwischen Haltestelle und Haustür transportiert und so das Problem der letzten Meile löst. Die Interaktion autonomer Straßenbahnen auf einem voll automatisierten Straßenbahn Depot erprobt das KIT in seinem Projekt AStriD. Dabei erfolgen zeitintensive Rangierfahrten zum Abstellgleis oder durch die Waschanlage ganz ohne Fahrer. Einen Blick in die Zukunft ermöglicht auch das am Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme der Karlsruher Hochschule entwickelte interaktive Straßenbahnfenster „Smart MMI“. Es zeigt auf seinen transparenten Display-Scheiben komplexe Reisedaten an, um Fahrgäste besser über Störungen, Planänderungen und Services zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.it-trans.org