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News-Detailansicht: TechnologieRegion Karlsruhe

Vorbilder für die Region mit Impulspreis ausgezeichnet


Die neue welle prämierte drei beispielgebende gesellschaftliche Projekte

Mit dem Impulspreis sind in diesem Jahr drei Projekte aus der Region ausgezeichnet worden. Die Industrie- und Handelskammern aus Karlsruhe und dem Elsass gehörten ebenso zu den Geehrten wie der Verein Herzenssache und wie Sebastian Bauer. Letzterer erhielt die Auszeichnung für seine ehrenamtliche Arbeit mit jungen Strafgefangenen in der JVA Pforzheim. Der vom Hörfunksender die neue welle ins Leben gerufene Impulspreis zeichnet seit 2010 beispielgebende gesellschaftliche Projekte aus. „Als Vorbilder für uns alle, sich selbst noch mehr in die Gesellschaft einzubringen“, bezeichnete Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup die prämierten Initiativen. Der Schirmherr des Impulspreises betonte bei der Preisverleihung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zudem die identitätsstiftende Wirkung der Auszeichnung für die Menschen in der Region. „Das ist unser Dank an alle, die im Verborgenen Gutes tun“, ergänzte Andrea-Alexa Kuszák, Geschäftsführerin von die neue welle. Genau diesen Menschen wolle man eine Bühne
bieten und in den Mittelpunkt rücken.

Einer dieser „stillen Helden“ ist Sebastian Bauer. Der Student aus Remchingen entwickelt gemeinsam mit jungen Insassen des Pforzheimer Gefängnisses Graffiti-Kunst. Für seinen Mut und sein Durchsetzungsvermögen, mit Kunst etwas bewegen zu wollen und das an einem ungewöhnlichen Ort würdigte ihn Laudator Erich Harsch. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von dm drogeriemarkt sagte über den Preisträger: „Er trägt den Glauben und das Zutrauen an die Entwicklungsfähigkeit von Menschen in sich.“ Eine Verwendung für den Siegerscheck hat der so gelobte bereits: „Die nächsten Spraydosen gehen auf mich“, versprach er seinen Mitstreitern in der JVA.
 
Menschen setzen ebenso Impulse wie Institutionen. Gleich zwei solcher Organisationen erhielten für ein grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt die zweite Auszeichnung, die IHK Karlsruhe und die CCI Alsace. „Wirtschaft macht Schule“ hat zuerst in der Technologieregion Karlsruhe Schule gemacht. Die TRK wurde zur ersten Region in Deutschland, in der jede Schule einen Partner an der Wirtschaft an seiner Seite wusste. Inzwischen sind daraus über 800 Bildungspartnerschaften entstanden. Und vor einem Jahr kam noch das Elsass dazu. Seither arbeiten Schulen auf beiden Seiten des Rheins mit Firmen diesseits und jenseits der Grenze zusammen. Den praktischen Nutzen solcher Initiativen hob Staatssekretär Peter Hofelich hervor. In seiner Laudatio auf die Preisträger in der Kategorie Wirtschaft sagte er: "Europa ist bei uns Realität. Das grenzüberschreitende Jugendprojekt “šWirtschaft macht Schule' ist der beste Beleg dafür. Der IHK Karlsruhe und der CCI Alsace gelingt es dabei auf eindrucksvolle Art und Weise, junge Menschen auf ihrem Weg in die Ausbildung und in den Beruf zu unterstützen. Das Projekt zeigt, dass die Grenzlage einer Region kein Hindernis darstellen muss, sondern dass der Blick über die Grenze besondere Perspektiven eröffnen kann. Mit Erfolg nehmen sich die Projektverantwortlichen damit des Fachkräftemangels in der Region Karlsruhe und der Jugendarbeitslosigkeit bei unseren Nachbarn in Frankreich an."

Die Auszeichnung versteht Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, als „Verpflichtung, die Zusammenarbeit weiter auszubauen.“ Er versteht „Wirtschaft macht Schule“ zudem als klares Bekenntnis für die Bedeutung der dualen Ausbildung für die Unternehmen. Angesichts einer zunehmenden Akademisierung falle es immer schwerer, genügend geeignete Auszubildende zu finden. Eine Entwicklung, der es entgegen zu steuern gelte: „Lehre und Hochschulstudium sind gleichwertig. Das müssen wir vor allem in die Familien tragen.“

Familie war auch das Stichwort für den dritten Preisträger, „einen imponierenden Impulsgeber für eine herzlichere Gesellschaft“, wie Laudator Stephan Burger sagte. Und weiter führte der Erzbischof von Freiburg aus: „Was können wir besseres tun, als Kinder mit Geld zu helfen, aber vor allem ihnen unsere Zeit, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu geben?!“ Mit den Worten würdigte er den von SWR, SR und Sparda-Bank getragenen Verein Herzenssache. 27 Millionen Euro für rund 750 Kinderhilfsprojekte kamen so in den vergangenen 15 Jahren zusammen. „Unser Anliegen ist es, dass jedes Kind seinen Platz in der Gesellschaft findet“, betonte die zweite Vorsitzende Stefanie Schneider. Keine Selbstverständlichkeit, wie sie weiter ausführte, sei doch inzwischen jedes fünfte Kind benachteiligt. Deshalb freue sie die große Hilfsbereitschaft: „Die Menschen spenden, weil sie eine große Dankbarkeit empfinden, dass es ihren Kindern und Enkeln gut geht und sie möchten, dass es anderen auch gut geht.“ Was Herzenssache bewegen kann, das zeigten dann noch die „Kleinen Stars mit Handicap“ bei ihrem Auftritt. Dahinter verbirgt sich ein Chor mit behinderten und nichtbehinderten Kindern.

Die neue welle im Internet: www.die-neue-welle.de