Wichtiger Standort in Europa

Regionalkonferenz mit Blick über die Grenzen/Umstrukturierung der TechnolgieRegion Karlsruhe


Ganz im Zeichen Europas stand am 19. April die Frühjahrssitzung der Regionalkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), bei der Dr. Maria Betti, die Direktorin des Instituts für Transurane (ITU) des Joint Research Centers der Europäischen Kommission ihre im KIT-Campus Nord ansässige Großforschungseinrichtung im Bereich der Nuklearen Sicherheit und Sicherung vorstellte.

“Die TRK kann sich glücklich schätzen über die Vielzahl an Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung, die die regionalen Innovations- und Wertschöpfungsprozesse maßgeblich befördern“, ging der Vorsitzende der Regionalkonferenz IHK-Präsident Wolfgang Grenke auf die „gewaltigen Vorteile für die regionale Wirtschaft und viele Funktionsbereiche“ ein. „Wir können froh sein, dass wir in Karlsruhe eines von sieben Forschungszentren der EU haben, das nicht nur selbst 370 Arbeitsplätze bietet, sondern auch die Europäische Schule hier hin brachte und für die TRK als europäischer Kompetenzstandort in Sachen Energie von großer Bedeutung ist“, freute sich der TRK-Vorsitzende, OB Dr. Frank Mentrup, dass mit der beschlossenen Erweiterung des Instituts der Standort langfristig gesichert sei.

Noch schwer einzuschätzen sind dagegen die Auswirkungen der Zusammenlegung von Elsass, Lothringen und Frankreich zur Großregion Grand-Est. „Man sollte den Prozess als Chance begreifen“, erwartet der TRK-Vorsitzende durchaus positive Entwicklungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Teilnahme von einem dutzend Vertretern von Institutionen aus dem Elsass an der TRK-Regionalkonferenz sei nicht ein Zeichen für die zunehmend intensiveren persönlichen Kontakte.

Ein weiterer Prozess ist ebenso innerhalb der Technologieregion Karlsruhe in vollem Gange. „Ein neues Zeitalter für regionales Management und Marketing“ erhofft sich Mentrup durch eine Umstrukturierung der TRK in eine GmbH. Die bisher von zehn Städten, vier Landkreisen und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein getragenen Aktionsgemeinschaft soll mit Anteilseignern aus Wirtschaft und große Wissenschaftsorganisationen breiter aufstellt werden. „Noch vor der Sommerpause werden die Gremien der Gebietskörperschaften sich damit befassen“, geht Mentrup davon, dass der Umstrukturierungsprozess schon zum 1. Januar 2017 abgeschlossen sein könnte.

 

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