Wie Standards Ideen marktfähig machen können

Innovationskonferenz von DIN und KIT am 5. und 6. Oktober 2016 in Karlsruhe – Posterausstellung mit Start-ups

Neben Patenten etablieren sich zunehmend Standards als Instrumente des Technologietransfers. Einblicke in den vielfältigen Einsatz von Normen und Standards in Wissenschaft und Wirtschaft vermittelt die Innovationskonferenz „Innovationen erfolgreich etablieren“, ausgerichtet von DIN und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Am 5. und 6. Oktober erörtern am KIT Campus Süd Experten aus Forschung, Industrie und Politik, wie Normen und Standards Ideen marktfähig machen können.

Wann sollten Unternehmen ihre Innovationen nicht durch Patente schützen, sondern über Standards anderen Marktteilnehmern verfügbar machen? Wie können Start-ups von Standards profitieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Innovationskonferenz von DIN und KIT.

Am Mittwoch, 5. Oktober, um 18 Uhr im Senatssaal (Gebäude 11.30, KIT Campus Süd, Engelbert-Arnold-Straße 2) begrüßt der Geschäftsführer der TechnologieRegionKarlsruhe (TRK), Jochen Ehlgötz, die Teilnehmer der Konferenz. Anschließend erörtern Vertreter von Unternehmen wie AOM-Systems, Nanotron Technologies und EnBW Energie Baden-Württemberg ihre Erfahrungen mit Standardisierung. Die Moderation der Diskussion übernimmt der Leiter des Bereichs IV „Natürliche und gebaute Umwelt“ des KIT, Dr. KarlFriedrich Ziegahn, der auch den Prozess zur Erarbeitung der Deutschen Normungsstrategie moderiert und Mitglied des DIN-Ehrensenatsist.

Am Donnerstag, 6. Oktober, im Redtenbacher Hörsaal (Gebäude 10.91 am Ehrenhof, KIT Campus Süd) um 9.30 Uhr spricht Dr. Frank Mentrup, OB der Stadt Karlsruhe und Vorstandsvorsitzender der TRK, ein Grußwort. Der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Thomas Hirth, und Rüdiger Marquardt, Mitglied des DIN-Vorstandes, stellen anschließend ihre Einrichtungen sowie ihre Ansätze zur Unterstützung von Innovationen vor. In einer Vortragsreihe berichten und diskutieren unter anderem Vertreter von Fraunhofer, Siemens und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wie Normen und Standards innovativen Ideen zum Erfolg verhelfen können (Moderation: Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, KIT). In zwei interaktiven Workshops mit renommierten Rednern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden anschließend die Bedeutung von Normung und Standardisierung in der Forschungsförderung sowie das Zusammenspiel zwischen Standards und Patenten aufgezeigt und diskutiert.

Bei einer begleitenden Posterausstellung, verbunden mit einem Wettbewerb zur anschaulichen Darstellung komplexer Inhalte, präsentieren Wissenschaftler und Start-ups ihre Ideen und Innovationen.

Über DIN

DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ist der privatwirtschaftlich organisierte Dienstleister für Normung und Standardisierung. Rund 32.000 Experten aus Wirtschaft und Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand bringen ihr Fachwissen in den Normungsprozess ein, den DIN als Projektmanager steuert. Die Ergebnisse sind marktgerechte Normen und Standards, die den weltweiten Handel fördern und der Rationalisierung, der Qualitätssicherung, dem Schutz der Gesellschaft und Umwelt sowie der Sicherheit und Verständigung dienen. DIN unterstützt die Marktfähigkeit von innovativen Lösungen durch Standardisierung – sei es in Themenfeldern wie Industrie 4.0 oder Smart Cities oder im Rahmen von Forschungsprojekten.

Weitere Informationen sowie die Registrierung zur Innovationskonferenz unter: www.din.de