EnBW macht Straßen intelligenter

Öffentliche Sicherheit ist für viele Menschen und Kommunen immer wichtiger geworden. Hier werden intelligente Lösungen gefordert. Deshalb testet die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit der EnBW den Einsatz von intelligenten Straßenpollern zur Durchfahrtskontrolle und Verkehrsberuhigung im Stadtgebiet. Einen entsprechenden Vertrag unterschrieben kürzlich Bürgermeister Albert Käuflein, und Wolfgang Eckert, Leiter Systemkritische Infrastruktur bei der EnBW. Die Vertragsdauer beläuft sich auf 12 Monate.

„Ich freue mich, dass wir in der Stadt Karlsruhe eines unserer innovativen und intelligenten Produkte im Bereich der Sicherheitsinfrastrukturen zur Anwendung bringen können. Wir sind sicher, hiermit einen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität leisten zu können“, sagte Eckert.

„In einem ersten Schritt sollen zwei Poller im Bereich des Passagehofs in der Karlsruher Innenstadt getestet werden“, erklärt Christine Wienhold von EnBW BarrierSystems. „Anschließend testen die Projektpartner verschiedene Szenarien zur Ansteuerung und Nutzung der Poller“. Die technische Entwicklung übernimmt das Projekt „EnBW BarrierSystems".

Steuerung über Kennzeichen-Erkennung

Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz können beispielsweise Fahrzeugtypen automatisch klassifiziert werden. So werden Polizei- oder Feuerwehrfahrzeuge von der Poller-Anlage erkannt, der Poller heruntergefahren und die Einsatzfahrzeuge können die Absperrung ohne Verzögerung passieren. Über eine Kennzeichen-Erkennung soll Anwohnern die Durchfahrt zukünftig auch zu Sperrzeiten ermöglicht werden. Eine zentrale Monitoring- und Steuerungskomponente ermöglicht es der Stadt, jederzeit den Zustand der Poller zu überwachen, diese anzusteuern oder Durchfahrtsberechtigungen für einzelne Fahrzeuge zu pflegen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.enbw.com