Mobilitätsregion Karlsruhe: Die Modellregion für Mobilität in Europa

Was die Planung der Zukunft von Mobilität angeht, so sind die Stadt Karlsruhe und die TechnologieRegion Karlsruhe regional stark vernetzt und in internationalen Expertengremien bestens vertreten.

Karlsruher Modell, RegioMOVE oder Testfeld Autonomes Fahren – mit diesen Projekten engagiert sich die Fächerstadt schon seit langem für die Gestaltung des Verkehrs der Zukunft. Mit der Themenpartnerschaft für das EU-Projekt „Städtische Mobilität“ bringt Karlsruhe sich auch auf europäischer Ebene in die urbane Agenda ein. Zusammen mit der Europäischen Kommission, Mitgliedsstaaten, Experten und Interessengruppen bearbeitet Karlsruhe vor dem Hintergrund seiner Forschungseinrichtungen und seiner Erfahrung in der Entwicklung innovativer und nachhaltiger Verkehrskonzepte das Themenfeld „Urbane Mobilität“. Zudem koordiniert die Fächerstadt das für drei Jahre angelegte Projekt gemeinsam mit der Tschechischen Republik.Weitere Informationen zur EU-Themenpartnerschaft finden Sie hier.

Auch über europäische Grenzen hinaus ist die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) Trendsetter in Sachen zukunftsorientierter Mobilität. Ihre Kompetenzen in diesem Bereich präsentierte sie vom 15. bis 17. Mai 2017 auf dem Global Public Transport Summit des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP) im kanadischen Montreal vor Mobilitätsexperten aus aller Welt. Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) koordinierte die Delegation von Experten aus Forschung und Wirtschaft. Zu diesen zählten Vertreter der PTV Group, INIT, der Karlsruher Verkehrsbetriebe (VBK), der TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK), des FZI Forschungszentrums Informatik, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ist dabei der Schlüssel für den Erfolg der Mobilitätsregion. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Ein speziell für den Transport Summit konzipierter Imagefilm ("Karlsruhe moves the world") zeigt wichtige Akteure der Mobilitätsregion Karlsruhe im Kurzportrait.
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Die Regionalkonferenz Mobilitätswende, die am 11. Mai erstmals in Hockenheim stattfand, ist ein gutes Beispiel für diese enge Zusammenarbeit gerade auf regionaler Ebene. Seit vielen Jahren kooperieren die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) bereits, um Lösungen vor dem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels zu erörtern. Mit der Regionalkonferenz Mobilitätswenden möchten sie mit einem neuen Veranstaltungsformat insbesondere den Austausch von Akteuren aus dem Mobilitätsbereich fördern. Fachforen, Podiumsdiskussionen und Key Notes von Experten und politischen Entscheidungsträgern bieten detaillierte Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen rund um das Thema Mobilität. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die nächste Regionalkonferenz Mobilitätswende findet am 14. Juni 2018 in Bruchsal in der TechnologieRegion Karlsruhe statt.


Als zwei Seiten einer Münze sind Transport und Mobilität Variablen, die stark von Siedungsstruktur und Landnutzung abhängen. Somit muss Mobilität sowohl unter technologischem als auch sozialem Aspekt betrachtet werden. Ausschlaggebend für die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes sind letztendlich die Bedürfnisse der Menschen und ihre individuellen Lebenssituationen. So machen beispielsweise die Tatsache, dass die Fächerstadt die zweite Fahrradhauptstadt Deutschlands ist, die Rolle der Stadt als Testfeld für die Entwicklung autonomen Fahrens und vor allem der vorbildliche Ausbau von Karlsruhes Straßenbahnsystem, das weltweit Anerkennung findet, den internationalen Vorbildcharakter der Mobilitätsregion Karlsruhe deutlich.